Martin Schröder, Jahrgang 1981, empfängt in seiner Kölner Wohnung. Es ist Freitagabend, er sei später noch verabredet, sagt Schröder gleich zu Beginn des Gesprächs. Mit einem Freund will er "Battlefield" spielen, eine Kriegssimulation. Ein Videospiel im schummrigen Wohnzimmerlicht - es klingt wie das perfekte Setting für gewisse Annahmen über die junge Generation. Dass sie sich ins Private zurückziehe, heißt es oft, stärker als Generationen zuvor. Nur: Stimmt das überhaupt?

SPIEGEL: Herr Schröder, Sie sind 38 Jahre alt und lehren Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Studenten anders auf das Leben blicken, als Sie es als Student getan haben?

Schröder: Ja. Ich habe das Gefühl, dass sie etwas träge sind, etwas unsicher. Manche wirken sehr unselbstständig.

SPIEGEL: Das klingt nach den üblichen Zuschreibungen für die Generation Z. Glauben Sie also doch an Unterschiede zwischen den Generationen?

Schröder: Nun, manchmal stehe auch ich im Hörsaal und denke:

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