Der Vater war Tagelöhner, die Mutter Hausfrau. Mit vier Kindern lebte die Familie Müller in einer Wohnung ohne Badezimmer. Gerd, der jüngste Sohn, war kein guter Schüler, aber sein Talent als Fußballer stach heraus.

Im Juli 1964, im Alter von 18 Jahren, wechselte Gerd Müller vom TSV 1861 Nördlingen zum FC Bayern München. In der Landeshauptstadt unterschrieb der junge Kicker aus der Provinz einen Vertrag, die Ablösesumme betrug 4400 Mark.

Es war der Beginn einer epischen Fußballstory. Aus dem talentierten Stürmer wurde der "Bomber der Nation", aus dem FC Bayern, seinerzeit noch ein zweitklassiger Verein, der dominierende Klub in Deutschland.

Der Historiker Hans Woller hat die Karriere Gerd Müllers und die Geschichte vom Aufstieg des FC Bayern in den Sechziger- und Siebzigerjahren miteinander verwoben. In seinem Buch zeigt der Wissenschaftler auf, wie der bullige Stürmer mit seinen Toren den sportlichen Siegeszug des FC Bayern ebnete – und wie zeitgleich die Führung des Vereins mit harten Bandagen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2019.
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