Berger, 59, bestritt unter anderem für Ferrari und McLaren 210 Formel-1-Rennen, gewann zehn Grand Prix. Später war der Österreicher BMW-Motorsportdirektor, führte den Formel-1-Rennstall Toro Rosso; seit April 2017 ist Berger Vorsitzender der Tourenwagenserie DTM.

SPIEGEL: Sie sind von den Herstellern im vorigen Jahr als eine Art Generalmanager und Reformer engagiert worden, weil die Konzerne mit der Attraktivität der DTM selber nicht mehr zufrieden waren. Wie wollen Sie die Serie retten?

Berger: Als Retter bin ich nicht geholt worden. Es ging um den Ausbau der Serie als spektakuläre internationale Plattform. Zur Rettungsaktion wurde es erst, nachdem Mercedes seinen Ausstieg zum Saisonende 2018 angekündigt hatte. Mein Ziel ist es, den beinharten Sport noch stärker in den Vordergrund zu stellen, und da sind Nivellierungen, zum Beispiel über Performance-Gewichte, die wir im letzten Jahr abgeschafft haben, eher widersprüchlich. Mit solchen Maßnahmen kann man vielleicht dafür sorgen,

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