Der Volksmund macht es sich einfach: "Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen."

Doch so einfach ist es nicht, wiederholen ist nicht in jedem Fall gestohlen. Das Bürgerliche Gesetzbuch kennt vielmehr durchaus Gründe, die dazu berechtigen, ein Geschenk zurückzuverlangen. Etwa wenn der Schenker verarmt oder bei grobem Undank des Beschenkten. Was aber, wenn sich einfach die Dinge anders entwickelt haben, als alle Beteiligten dachten?

So ist es in einem Fall, über den der X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) zu befinden hat. Zu erwarten ist ein Grundsatzurteil.

Ein junges Paar, das fast zehn Jahre lang in nichtehelicher Lebensgemeinschaft zusammenlebte, kaufte sich 2011 ein Haus, für gut 203.000 Euro. Für diesen Kauf schossen die Eltern der Frau dem Paar die Hälfte zu, plus 2000 Euro für eine Küche, insgesamt gut 104.000 Euro. Das Paar zog in das Haus auch ein - die Beziehung hielt aber nicht lange, im Februar 2013 kam es zur Trennung. Die Eltern der Frau forderten

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