Ensenauer ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Leiterin des im Februar 2019 eröffneten Instituts für Kinderernährung am Max Rubner-Institut in Karlsruhe. 

SPIEGEL: Frau Ensenauer, an vielen Familientischen gibt es regelmäßig Streit ums Essen. Eltern kochen möglichst gesund – Kinder fordern Würstchen, Nudeln und Fischstäbchen. Und Kekse zum Nachtisch. Was können Eltern tun? 

Ensenauer: Sie sollten entspannt bleiben, auch wenn es schwerfällt. Vielleicht beruhigt es Eltern, wenn sie wissen, dass fast alle Kinder immer wieder ablehnende Phasen durchmachen. Manchmal brauchen sie einfach mehrere Anläufe, bis sie einen Geschmack akzeptieren. Selbst wenn Kinder Lebensmittel also mehrmals zurückweisen, sollten Eltern diese immer wieder anbieten. Aber bitte ohne Druck, Essen soll Spaß machen. Ein großer Fehler wäre es beispielsweise, Kinder mit Essensentzug zu bestrafen. Genauso schlecht ist es, sie mit Süßigkeiten zu belohnen oder ihnen einfach ungünstige Lebensmittel zu geben. 

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