Dieser Text stammt aus der Reihe SPIEGEL+ Bestseller. Er erschien zuerst im August 2019.

Maren Martschenko ist ein Zuckerjunkie. "Seitdem ich Zähne habe, esse ich zum Frühstück Toast mit Marmelade", erzählt die Markenberaterin aus München. "Rosinenschnecke beim Bäcker, Kuchen zum Nachmittagskaffee, Schokolade vorm Fernseher – ich kam nicht dran vorbei." Seit einem Jahr ist damit Schluss: Martschenko verzichtet auf Industriezucker. Und sagt: "Ich liebe Süßes!"

Wie kann das gehen? Gibt es einen gesunden Umgang mit süßen Leidenschaften? Bedeutet der Verzicht nicht ständige Kontrolle und Kasteiung?

Zucker ist so etwas wie die kleine Sucht jedermanns. Keine Geschmacksrichtung zieht uns Menschen so sehr an. "Anders als sauer, bitter oder scharf triggert Zucker im Gehirn die Dopamin-Ausschüttung", erklärt die Ökotrophologin Maike Ehrlichmann. "So verschafft uns die Handvoll Gummibärchen einen Glückskick." Das Problem dabei ist nur: Der Kick hält nicht lange an – und der Zucker triggert nicht nur

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL Wissen-Ausgabe 3/2019.
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