Von Lisa Duhm, Ullrich Fichtner, Matthias Gebauer, Hubert Gude, Christoph Hickmann, Hasnain Kazim, Jörg Schmitt, Antje Windmann

Die Bredo-Werft sitzt an der Spitze einer kleinen Halbinsel, die ins Becken des Fischereihafens von Bremerhaven ragt. Wer sie besucht, fährt vorbei an Lagerhallen und Fischfabriken, an Getreidesilos und einer Recyclinganlage, dann endet der Weg abrupt an einer Schranke neben einem Pförtnerhaus, an dem "Bredo Dry Docks" steht. Hier draußen liegt die "Gorch Fock", der einstige Stolz der Marine, der dreimastige Windjammer vom alten Zehnmarkschein, aber das nationale Maskottchen ist in seine Einzelteile zerlegt. Der rostige Rumpf sitzt im Trockendock, andere Stücke des Schiffs sind auf Werkstätten ringsum verteilt. Für den Laien ist es ein Wrack, für die Bundeswehr und ihre Ämter eine Maßnahme der Instandhaltung. Am vorvergangenen Montag kam hoher Besuch.

Ursula von der Leyen, so erzählen es Leute, die dabei waren, hatte die Montur angelegt, die sie sonst nur im Marschgepäck

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 6/2019.
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