Groningen ist eine Studentenstadt im Norden der Niederlande, unweit der deutschen Grenze. Sie hat alles, was man von solchen Städten gemeinhin erwartet, Grachten, Hausboote, Coffeeshops, Fahrräder, alte Giebelhäuser und schräge Avantgarde-Architektur.

Und diese Stadt, wegen der vielen Studenten die jüngste im Land, steht jetzt an der Spitze einer neuen Bewegung, die im Begriff ist, die Lebenswelt der Niederländer zu verändern. Groningen soll zur rauchfreien Stadt werden.

Seit 2004 hat jeder Niederländer das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz, seit 2008 gilt das Rauchverbot in der Gastronomie. Und jetzt soll erstmals eine ganze Metropole mit dem Qualmen aufhören, obwohl etwa ein Viertel der Groninger Raucher sind? Wie kann das gehen?

Robert van de Graaf, 44, lächelt. "Es ist ein Prozess", sagt er, einer, der "Schritt für Schritt" erarbeitet werden müsse. Ihm sei vollkommen klar, dass er viele Jahre dauern werde. Der Suchtmediziner in Diensten der Entzugskliniken von Verslavingszorg Noord

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 11/2019.
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