Von Dietmar Hipp, Gunther Latsch, Katja Thimm, Steffen Winter, Jean-Pierre Ziegler

Fast scheint es, als hätten die Verantwortlichen das Unheil kommen sehen. Anfang Mai dieses Jahres beschlossen die Mitglieder des Deutschen Museumsbundes – ausgerechnet in Dresden – die Gründung eines Arbeitskreises Sicherheit.

Nicht nur der Ort erscheint im Rückblick wie ein Menetekel. Auch die auf der Website des Vereins angeführten "Themenfelder" lesen sich im Nachhinein wie Ahnungen herannahenden Übels. Unterschieden wird dort zwischen dem "Sicherheitsmanagement für Objekte (Security)" und dem für "Mitarbeiter (Safety)", hinzu kommen Themen wie "Risikoanalyse und Notfallmanagement".

Allesamt Maßnahmen, die womöglich hilfreich gewesen wären, als Unbekannte am frühen Montagmorgen eine Vitrine des Grünen Gewölbes einschlugen und Kunstgegenstände sowie Juwelen von unschätzbarem Wert stahlen.

Doch der Arbeitskreis war allem Anschein nach noch nicht arbeitsfähig. Ende Oktober gab es ein "erstes konstituierendes

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 49/2019.
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