Marco Klein steht in dem schmalen Waldstück, in dem der Mord geschah. Der Erste Kriminalhauptkommissar hat den Kragen hochgeschlagen, nebenan auf der A 7 rauscht der Verkehr vorbei. Es ist ein unwirtlicher Ort, und Klein ist gekommen, um sich noch einmal den Tatort anzuschauen.

"Normalerweise hält hier niemand an", sagt der Leiter der Mordkommission Itzehoe. Klein, 50 Jahre alt, spricht ruhig und leise, eine schwarze Brille betont sein konturiertes Gesicht. Es wirkt so, als wollte er Zuversicht ausstrahlen, vielleicht möchte er nicht ratlos erscheinen. Nicht bei diesem Fall, von dem die Kollegen in Itzehoe sagen, er sei der schwierigste, den sie je hatten.

Am 21. Juli 2017 fand ein Lkw-Fahrer in dem Waldstück die verweste Leiche von Tunahan Keser. Vier Wochen lang hatte sie dort gelegen. Der 22-jährige Nachwuchsboxer sei von einem Auftragskiller erschossen worden, davon sind die Ermittler überzeugt. Auch den Schützen meinen sie zu kennen, er ist tot. Wer oder was hinter dem Mord steckt, wissen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 14/2019.
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