Manchmal reichen Hansjörg Wyss ein Dinner mit gutem Wein und der Blick auf zackige Berggipfel im Abendrot, um ein paar Millionen zu verschenken.

An den Holland Lake war der Schweizer eingeladen worden, einen See mitten in der Waldwildnis der Rocky Mountains. Max Baucus, Senator des US-Bundesstaats Montana, war aus Washington angereist. Mit ihm kam der prominente Moderator David Letterman. Auch Montanas Gouverneur und Vertreter der US-Naturschutzorganisation Nature Conservancy saßen am Tisch.

"Sie rollten eine Karte der Region aus", so Wyss über das Treffen 2008, "dann erklärten sie mir den größten Naturschutz-Land-Deal in der Geschichte Amerikas."

125.000 Hektar Wildnis, so berichtete ihm die Runde, wolle man der Plum Creek Timber Company abkaufen, um das noch weitgehend unberührte Swan Valley vor den Holzfällern zu bewahren. Vereint mit benachbarten Wildnisregionen ließe sich eines der größten Schutzgebiete der USA erschaffen - "größer als Yellowstone". 500 Millionen Dollar würde der Landkauf

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 18/2019.
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