Ende Juni offenbarte Harald Krüger unfreiwillig, woran er gescheitert ist. In der Münchner BMW-Welt, bei Touristen beliebter als das Schloss Neuschwanstein, war alles angerichtet für die große Autoshow "NextGen".

BMW führte mit routinierter Choreografie neue Modelle vor. Eine Moderatorin gab Krüger die Stichworte, mit denen er dann Journalisten, Influencern und anderen Meinungsmachern seinen "Traum" von zukünftiger Mobilität nahebringen wollte.

Doch Krügers Auftritt wirkte schlapp, inhaltlich hatte er außer einer leicht beschleunigten Elektrooffensive kaum Neues zu bieten. Von jener Siegermentalität, nach der sie sich bei BMW so sehnen, war wenig zu spüren. Als der Chef nach seiner eigenen Zukunft gefragt wurde, sagte er bloß: "Ich habe doch heute gezeigt, dass ich mich um die Zukunft kümmere."

Seine Zeit beim BMW ist nun bald vorbei. Krüger wolle seinen im April 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte der Autobauer heute plötzlich mit und bestätigte damit eine Anfrage des SPIEGEL.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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