Es hat sich einiges geändert in der Hebammenpraxis Wundervoll, seit Konstantin Wroblewski dort arbeitet, und das beginnt schon mit den vier Flaschen Bier im Kühlschrank. Mit Kräutertee und Saftschorle allein, hatte Wroblewski befunden, werde man von werdenden Vätern beim Geburtsvorbereitungskurs jedenfalls nicht ernst genommen. Seither reicht seine Chefin zu den Partnerabenden auch gekühltes Pils.

Die Stimmung, sagt Hebamme Beatrice Lehsnau, sei offener geworden in den gemischten Runden. Nicht nur wegen des Biers, auch wegen Wroblewski. "Es tut einer Hebammenpraxis gut, wenn auch ein Mann im Team ist", sagt sie.

Konstantin Wroblewski und seine Chefin verbindet eine lange Geschichte. Beatrice Lehsnau kennt den Hebammenschüler länger, als er auf der Welt ist. Vor mehr als 22 Jahren prüfte sie seine Herztöne, als er noch im Bauch seiner Mutter war. Und nach der Geburt zeigte sie ihr, wie man am besten Konstantins Windeln wechselt.

Der Name des Bewerbers kam ihr daher bekannt vor, als vor einiger

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2019.
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