Auf einmal scheint nichts mehr vertraut zu sein. Die Eltern sind nicht da, die Freunde woanders, das Haustier ist fort. Alles wirkt fremd. Die Gesichter und Gerüche sind ungewohnt, das Essen schmeckt nicht wie zu Hause, der ganze Tag läuft anders ab. Die Reise ins Sommerferienheim oder die Klassenfahrt sollten doch etwas Tolles werden, aber nun ist es zu viel Neues – und alles zu aufregend. Die Gefühle purzeln durcheinander, überlagert von einer einzigen Sehnsucht: so schnell wie möglich heimzukommen. 

Heimweh kann ein extrem starkes Empfinden sein, "eine Sammlung unterschiedlicher Gefühle", sagt die Berliner Psychologin Brigitte Reysen-Kostudis. Im schlimmsten Fall geht die Verzweiflung so weit, dass ein Kind die Reise abbrechen und von den Eltern abgeholt werden muss. Das sollte nach Möglichkeit vermieden werden, da sind sich die Psychologin Reysen-Kostudis und erfahrene Reiseleiter wie der Münchner Florian Sachs und die Hamburgerin Karen Nakamura einig. Alle drei sagen unisono: Heimweh

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