Die Verbreitung von Kinderpornografie hat sich in den vergangenen Jahren in starkem Maße ins Netz verlagert. Weltweit tauschen Pädophile über abgeschottete Plattformen Bilder und Videos, die schweren Missbrauch zeigen. Immer wieder verabreden sich Täter in Chats, um Kinder zu vergewaltigen.

In Deutschland gab es in jüngster Zeit mehrere Fälle, die bundesweit Entsetzen auslösten. In Staufen etwa verkaufte ein Paar seinen Jungen zahllose Male zur Vergewaltigung an Fremde. Der Lebensgefährte der Mutter chattete mit dem Nicknamen "Geiler Daddy".

Ende Januar verhaftete die Polizei zwei Männer, die auf einem Campingplatz im westfälischen Lügde Kinder missbrauchten. Bei der Durchsuchung wurden 13.000 kinderpornografische Bilder beschlagnahmt, darüber hinaus mehrere Datenträger mit selbst hergestellten Missbrauchsszenen.

Bei der Bekämpfung von Kinderpornografie im Netz nimmt die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) eine Vorreiterrolle ein. Leiter Andreas May sagt im Interview,

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!