Levit, 32, gilt als einer der talentiertesten Pianisten seiner Generation, zugleich tritt er so politisch auf wie kaum ein klassischer Musiker. Im Interview auf der Terrasse seines Hauses in Berlin geht es um Ludwig van Beethoven. 2020 ist Beethoven-Jahr, der Geburtstag des Komponisten jährt sich dann zum 250. Mal. Bereits auf seiner Debüt-CD von 2013 hatte Levit fünf Klaviersonaten Beethovens eingespielt. Vor Kurzem nun hat er ein Großprojekt beendet: die Aufnahme aller 32 Klaviersonaten des Komponisten.

SPIEGEL: Herr Levit, Sie haben mal gesagt: "Ich will mit Beethoven kämpfen." Das klingt nach dem Beziehungsstatus "Es ist kompliziert".

Levit: Seine Musik ist ja auch nicht reibungslos. Ganz im Gegenteil. Sie kostet sehr viel Mühe, gibt aber auch sehr, sehr viel zurück. Beethoven schreibt so häufig gegen jeden pianistischen Brauch an, gegen jede Bequemlichkeit, auch bei den Hörern. Gegen manche seiner Stücke kämpfst du entweder an – oder du verlierst.

SPIEGEL: Welche der 32 Klaviersonaten

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2019.
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