Gleich hinter Bernd Ulmanns Eingangstür steht ein Gammaspektrometer, groß wie ein Garderobenschrank. Der Hausherr könnte damit, wenn er wollte, radioaktive Abfälle analysieren. "Wer besäße nicht gern so ein Gerät?", fragt Ulmann. "Ich habe zwei Wochen Urlaub genommen, um es wieder in Gang zu setzen."

Das Gammaspektrometer ziert die Diele eines Einfamilienhauses in Bad Schwalbach-Hettenhain, einem entlegenen Örtchen in den Hügeln des Hintertaunus. Ulmann, 49, ist hier aufgewachsen, ein paar Schritte die Straße hinab; er will auch nicht mehr weg. "Ich bin ein echtes Landei", verkündet er fröhlich.

Bernd Ulmann ist zudem ein geborener Tüftler, und er hat eine große Idee. Mit etwas Glück könnte seine Innovation um die Welt gehen, vielleicht sogar eine neue Industrie begründen.

Sie beruht auf Ulmanns Leidenschaft für ausgediente Rechner. Überall im Haus, sogar im Schlafzimmer und im Bad, stehen gewichtige Kästen, aus denen bunte Kabel quellen; Kolonnen von Schaltern und Drehreglern warten auf Eingaben.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 47/2019.
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