Insa Klasings Verwandlung von der Zehn- in die Zwei-Stunden-Chefin begann an einem Sommertag 2016. Ziemlich lädiert war die damalige Deutschland-Chefin der Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) in ihr Düsseldorfer Büro zurückgekehrt: die rechte Hand im Gipsverband, den linken Arm in einer Schlinge.

Anderthalb Monate zuvor war Klasing, 39, vom Pferd gefallen. Ihre Stute Rewa hatte sie bei einem Ausritt im Galopp abgeworfen. Die erfahrene Reiterin ging zu Boden und brach sich Arm und Hand.

E-Mails schreiben, Dinge unterzeichnen, daran war für Klasing auch nach ihrer Rückkehr nicht zu denken. Und das habe sich als Glücksfall entpuppt, sagt sie heute.

In ihrer Not fing Klasing an, die Dinge persönlich zu klären statt wie früher E-Mails hin und her zu schicken, aus denen bald endlose Kettenbriefe wurden. Und sie verschlankte ihre Aufgaben radikal. Denn um jene zehn- bis zwölfstündigen Marathon-Tage durchzuhalten, die vor dem Unfall Normalität für sie waren, fehlte ihr schlicht die Kraft.

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