Visa gegen Bakschisch - das ist der Verdacht: Ein Mitarbeiter des deutschen Generalkonsulats im irakischen Arbil soll in mindestens zwei Dutzend Fällen durch manipulierte Visaanträge syrische Flüchtlinge nach Deutschland geschleust haben. Nach SPIEGEL-Informationen ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin inzwischen gegen einen 34-jährigen Deutsch-Kurden, der weiterhin als sogenannte Ortskraft im Konsulat arbeiten soll. 

"Die umfangreichen Ermittlungen, die die kriminaltechnische Untersuchung der Visumanträge sowie zahlreiche Zeugenbefragungen von mutmaßlich Geschleusten sowie von Mitarbeitern des Generalkonsulats umfassen, haben schließlich zur Identifizierung des Beschuldigten geführt", teilte eine Sprecherin der Behörde auf Anfrage mit.

Wie der SPIEGEL im vergangenen Jahr enthüllt hatte, kam es in der Auslandsvertretung im Jahr 2017 über Monate zu schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Visa an Flüchtlinge. Nachforschungen eines Bundespolizisten im Generalkonsulat führten

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2019.
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