Von Hubert Gude, Martin Knobbe, Roman Lehberger, Christoph Reuter, Wolf Wiedmann-Schmidt

Sie sind entkommen. Monatelang wurden die Frauen und Kinder im Lager Ain Issa festgehalten, etwa 45 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Doch jetzt ist das Internierungscamp aufgelöst - und Hunderte Anhängerinnen der Terrormiliz IS sind frei, darunter mindestens vier Frauen aus Deutschland mit ihren Kindern.

"Es bombt die ganze Zeit", schrieb eine der deutschen IS-Frauen via WhatsApp, kurz bevor die Kurden ihren Posten aufgaben. Nun will sie sich angeblich über die Grenze in die Türkei durchschlagen - und von da aus weiter nach Hause, nach Deutschland.

Eine andere Islamistin soll es mit ihrer Tochter bis in ein kleines Dorf in Grenznähe geschafft haben. Auch sie will wohl zurück, nach Hessen.

Während die Familien der deutschen IS-Frauen auf die Rückkehr ihrer Töchter und Enkelkinder hoffen, ist für die Sicherheitsbehörden ein Albtraumszenario wahr geworden. Die Militärinvasion der Türkei führt

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 43/2019.
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