Wie sich ein Handelskrieg auswirkt, darüber sind sich fast alle Ökonomen einig: Zölle treiben die Preise, sie machen die Konsumenten ärmer und bremsen das wirtschaftliche Wachstum. Am Ende verlieren alle.

US-Präsident Donald Trump weiß es besser. Ein Handelskrieg sei gut und zudem leicht zu gewinnen, meint er. Nämlich dann, wenn man, wie die USA, im Handel mit praktisch jedem Land viele Milliarden Dollar verliert.

Das twitterte Trump Anfang März dieses Jahres, aber weil er viel twittert und öfter mal die Meinung wechselt, wurde erst nach und nach klar, wie ernst er es wirklich meint. Zunächst belegte er die Einfuhr von Stahl und Aluminium mit Strafzöllen, dann folgten Waren aus China, zunächst eher vorsichtig, dann im großen Stil. Und auch dabei soll es nicht bleiben.

Europäer und Chinesen reagierten mit Gegenzöllen, bislang eher vorsichtig, doch das dürfte sich ändern, wenn Trumps Pläne in vollem Umfang umgesetzt sind. Was dann?

Noch nimmt die Welt, abseits der Schlagzeilen, erstaunlich wenig

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 55/2018.
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