Vorsitzende Kramp-Karrenbauer: Steht die Verliererin schon fest?
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Vorsitzende Kramp-Karrenbauer: Steht die Verliererin schon fest?

Unbeliebte CDU-Chefin

Hat sie das Rennen um die Kanzlerkandidatur schon verloren?

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Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre Pannenserie gestoppt. Trotzdem fällt sie bei der Mehrheit der Deutschen durch. Auch die eigene Partei scheint der Chefin nicht zu trauen. Von Melanie Amann, Florian Gathmann, Matthias Gebauer, Ralf Neukirch

An einem Nachmittag Mitte September sitzt Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin, auf dem Podium der Bundespressekonferenz. Der Saal ist fast leer, nur wenige Journalisten sind gekommen, um Kramp-Karrenbauer in einer dritten Funktion zu erleben, als Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbands.

Sie nimmt sich 45 Minuten Zeit, um mit dem Verbandsdirektor Ulrich Aengenvoort über die Lage der gut 900 Volkshochschulen zu sprechen, wie man deren Potenzial in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung nutzen könnte. Bildungspolitik sei stets ihre Leidenschaft gewesen, sagt Kramp-Karrenbauer. "Insofern mache ich das sehr gern in meiner Freizeit."

Kaum ein Medium wird über den Termin berichten, aber für Kramp-Karrenbauer ist er trotzdem ein Erfolg: ein sympathisches Thema, ein pannenfreier Auftritt, ein kleiner Schritt voran. Es sind zähe Tage für die Frau, die eines Tages Bundeskanzlerin werden will. Denn wann der Tag kommt und ob die CDU sie zur Kandidatin

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2019.
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