Walter Mayr war sechs Jahre lang Italienkorrespondent des SPIEGEL. Am meisten vermisst er das morgendliche römische Licht und die Nähe zum Meer.

Zum Auftakt muss was Herzhaftes her. Wer sich von Süd nach Nord durch Italien essen will, von der sizilianischen Hauptstadt Palermo bis hinauf ins Piemont, der braucht eine solide Grundlage.

Aufgewachsen dort, wo Leberkäse und Obatzder als Delikatesse gelten, habe ich aus Gourmetsicht einen erheblichen Startnachteil. Wie tastet man sich vor in die Geschmackswelt des Südens? Wie lernt man, das italienische Verhältnis zum Essen und Genießen zu verstehen? Vielleicht so: erst mal schnuppern, staunen, probieren, was die Eingeborenen essen.

Sizilien: Palermo sehen – und essen

Im Mercato del Capo, unweit der Kathedrale von Palermo, herrscht freie Wahl. Frische Sardellen und Heuschreckenkrebse, vor allem aber Frittiertes gibt es hier. Die Arancini bei Arianna in der Marktgasse, Reisbällchen gefüllt mit Kalbfleisch, Mozzarella, Safran, Erbsen und Karotten,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL Wissen-Ausgabe 3/2019.
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