Abwarten, Ungewissheit, die Angst vor einem Gerichtsverfahren: Sascha Girke kennt das nur zu gut. Der 40-Jährige ist eines der Crew-Mitglieder der "Iuventa", gegen die italienische Behörden ermitteln. Zu 16 Missionen war das Rettungsschiff des Berliner Vereins "Jugend rettet" seit Juli 2016 auf dem Mittelmeer unterwegs gewesen, nach eigenen Angaben konnte die Besatzung mehr als 14.000 Geflüchtete aus Seenot retten. Dann, am 2. August 2017, war plötzlich Schluss. Die "Iuventa" wurde beschlagnahmt. Der Vorwurf: Beihilfe zur illegalen Einwanderung.

Den Seenotrettern wirft die italienische Staatsanwaltschaft vor, sie hätten mit Schleppern zusammengearbeitet.  Im Juli vergangenen Jahres wurde schließlich bekannt, dass die Staatsanwaltschaft insgesamt gegen mehr als 20 Flüchtlingshelfer offiziell Ermittlungen eingeleitet haben, darunter zehn Crew-Mitglieder, die alle auf der "Iuventa" unterwegs gewesen waren. Ob es zu einem Gerichtsverfahren gegen Girke und die neun weiteren Seenotretter kommt,

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