"Schon wieder diese SPIEGEL-Leute", sagt Jean-Claude Juncker, dann bittet er an den Besprechungstisch in seinem Brüsseler Büro. Darauf liegen Bücher, "Unsere asiatische Zukunft" des Politologen Parag Khanna und "Herbstbunt", ein Band, in dem Thomas Gottschalk vom Älterwerden erzählt. Insgesamt 16-mal hat der SPIEGEL Juncker in den vergangenen Jahrzehnten interviewt – als Luxemburger Premierminister, Chef der Euro-Gruppe und Präsidenten der EU-Kommission. An diesem Freitagvormittag geht es um seinen Abschied nach fast 40 Jahren in der Spitzenpolitik. Am 1. Dezember wird Juncker, 64, so ist es derzeit geplant, sein Amt als Kommissionschef an Ursula von der Leyen abgeben.


SPIEGEL: Herr Juncker, Ihre Abschiedsrede vor einigen Tagen im Europaparlament beendeten Sie mit dem Ausruf "Vive l'Europe". An Ihrer Begeisterung für Europa gibt es keinen Zweifel. Gleichzeitig wächst jedoch in einigen Mitgliedsländern eine Gegenbewegung zur EU; in Polen und Ungarn etwa, von Großbritannien ganz zu schweigen.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 45/2019.
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