Dieser Text gehört zur Reihe "Bestseller von SPIEGEL+", er ist zuerst erschienen im SPIEGEL 47/2010.


Am Tag 1267 des Zweiten Weltkriegs muss Joseph Goebbels an die Front, an seine Front. Stalingrad ist gefallen, das Afrikakorps nahezu aufgerieben, die Bevölkerung in den deutschen Städten leidet unter dem Bombenhagel der Alliierten. Und Experten der Wehrmacht haben errechnet, dass für den "Endsieg" mindestens zwei Millionen Soldaten fehlen.

Es ist Zeit für eine große Rede, die Generalmobilmachung einer Nation. Doch Adolf Hitler duckt sich weg, er scheut inzwischen den direkten Kontakt zu seinem Volk. Deshalb schickt er Joseph Goebbels vor, seinen besten Mann, was Kopf und Klappe angeht, den Schöpfer des Führermythos, den Erfinder der Marke Hitler. Ein Verkäufer der Politik, ohne den es die Nationalsozialisten ganz schwer gehabt hätten, an die Macht zu gelangen.

An diesem 18. Februar 1943 kommt es zu einer Séance nie gekannter Art. Der Minister für Volksaufklärung und Propaganda hat als Auftrittsort

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 47/2010.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!