SPIEGEL: Herr Kimmich, Sie wohnen mitten in einem Ausgehviertel in München, am Gärtnerplatz. Ist das Leben dort für einen Spieler des FC Bayern nicht zu anstrengend?

Kimmich: Nein, überhaupt nicht. In München halten die Leute eine natürliche Distanz. Ich bewege mich daher in meinem Viertel wie jeder andere auch. Ich gehe einkaufen, in Restaurants, in Cafés. Ich genieße das.

SPIEGEL: Wie fahren Sie zur Arbeit?

Kimmich: Früher habe ich das Auto genommen, inzwischen setze ich mich ab und zu aufs Rad. Die Isar entlang, den Giesinger Berg hoch, dann bin ich fast schon am Trainingsgelände an der Säbener Straße.

SPIEGEL: Dort steigen Sie vom Rad ab und tauchen in die Welt des FC Bayern ein. Wie kommen Sie mit dem Erwartungsdruck klar, der bei diesem Verein herrscht?

Kimmich: Man wächst da rein. Es ist speziell hier. Einmal haben wir ein Spiel gegen Hamburg 5:0 gewonnen. Ich war damals noch frisch beim FC Bayern, kam nach der Partie in die Kabine gelaufen und habe mich richtig über den Sieg gefreut.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 20/2019.
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