Bereits im Jahr 1961 scheiterte Bundeskanzler Konrad Adenauer mit der Einführung eines staatsgelenkten Fernsehsenders. 25 Jahre später wurde sein Nachfolger Helmut Kohl zum Gespött, weil die ARD nicht seine aktuelle, sondern die Neujahrsansprache des Vorjahrs ausstrahlte. 33 Jahre darauf versuchte sich der jugendliche Wiedergänger Philipp Amthor vergebens an einer sendefähigen Antwort auf das parteischädigende Zerstörungsvideo des YouTubers Rezo.

Und nur Tage danach ließ sich Annegret Kramp-Karrenbauer dabei filmen, wie sie reichlich unausgegoren, dabei aber laut über die Regulierung von Meinungsäußerungen vor Wahlen nachdachte.

Diese Kette der schmerzhaften Peinlichkeiten scheint nun endlich unterbrochen. Zu verdanken hat die Union das Julia Klöckner. Der sympathischen Landwirtschaftsministerin ist gelungen, was keinem Parteifreund vor ihr jemals glückte: ein perfekter Videoauftritt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2019.
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