Selbst Staatsanwälte machen gelegentlich Fehler. Einem US-Ankläger aus Alexandria im US-Bundesstaat Virginia unterlief im August ein ziemlich peinlicher Schnitzer. Als er nach der Copy-and-Paste-Methode einen Antrag zusammenstellte, versäumte Kellen Dwyer es, an zwei Stellen aus dem Dokument, das er offenbar als Vorlage benutzte, den Namen "Assange" zu löschen; den Namen des Gründers der Enthüllungsplattform WikiLeaks.

In dem Antrag für die Geheimhaltung einer Strafanzeige, um die Ermittlungen zu schützen, heißt es, nur so könne die "Tatsache, das Assange angeklagt ist, vertraulich gehalten werden". An anderer Stelle, dass auch "der Haftbefehl, ebenso wie die beantragte Verfügung vertraulich bleiben müssten, bis Assange verhaftet ist" und sich nicht länger einer Verhaftung und Auslieferung entziehen könne.

Das war es, was Julian Assange, der australische Journalist und WikiLeaks-Gründer immer vermutet hat, aber nicht beweisen konnte. US-Strafverfolger haben ihn angeklagt oder stehen kurz

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