Eigentlich wollte Andreas nach der Mittagspause nur noch schnell einen Kaffee trinken gehen. Doch nach der Hälfte des Weges blieb sein Arbeitskollege auf einmal stehen. Auf der einen Seite brauste der New Yorker Verkehr an ihnen vorbei, auf der anderen Seite dröhnte Musik aus einem dunklen Irish Pub. "Wir müssen keinen Kaffee trinken, wir könnten auch hier reingehen", sagte sein Kollege. "Scheiße, jetzt geht es los", dachte Andreas. Und so startete sein Junggesellenabschied.

Andreas heißt im echten Leben anders, lebt in Norddeutschland und arbeitete zuletzt für ein Unternehmen in New York. Als er an jenem Freitag im Mai die Kneipe in Manhattan betrat, warteten einige seiner Freunde Tausende Kilometer entfernt. Via Face-Time begrüßten sie ihn: "Andi, dein Flieger wartet nicht. Los geht’s. Wir erwarten dich in Dublin", riefen sie in die Kamera. Sein Arbeitskollege drückte ihm einen gepackten Koffer in die Hand, eine Limousine brachte Andreas zum Flughafen. Wenige Stunden später hatte der 33-Jährige

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