Wir waren die Bösen", sagt Nina Scheer. "Die Schmuddelkinder", ergänzt Karl Lauterbach. Die eine wirkt eher zu nett. Der andere mit Fliege eher zu geschniegelt, wie sie da zusammensitzen. Es ist der 4. September, Saarbrücken. Gleich beginnt hier die erste Regionalkonferenz der Bewerber um den SPD-Parteivorsitz.

Scheer und Lauterbach kommen gerade von der Vorbesprechung aller Kandidaten mit Generalsekretär Lars Klingbeil. Dem Mann, der in den kommenden Wochen den offenen Prozess loben wird und die Einzigartigkeit der Kandidaten. 70 Prozent der Zeit, erzählen Lauterbach und Scheer nun im Restaurant, sei es um sie gegangen. Sie sollten ihre Forderung aufgeben, die Mitglieder über den Ausstieg aus der Großen Koalition entscheiden zu lassen, hieß es. Das sei zu teuer. Und zweitens solle man die Suche nach der neuen Parteispitze bitte schön von der Frage trennen, wie es mit der Regierung weitergehe. So weit die Vorgabe für den offenen Prozess.

Lauterbach und Scheer, das wird gleich zu Beginn deutlich,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 44/2019.
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