Anfang März schrieb Katharina Fegebank einen öffentlichen Brief. "Liebe Hamburgerinnen und Hamburger", beginnt er, "ich melde mich zurück an Bord." Ihre Babypause sei vorbei, ließ sie die Bürger wissen, sie habe wenig geschlafen, sei aber voller Glücksgefühle.

Fegebank ist Wissenschaftssenatorin und Zweite Hamburger Bürgermeisterin im rot-grünen Senat von Peter Tschentscher (SPD). Selten lässt die Grüne eine Chance vorüberziehen, sich menschelnd und bürgernah zu zeigen. Im Dezember postete sie auf Facebook ein Video vom Hamburger Weihnachtsmarkt. Da steht sie mit Mantel und Mütze im Regen und erzählt von der Weihnachtsgeschichte und ihrer "ganz besonderen Botschaft": "Die einzige Macht, die unendlich ist, das ist die Macht der Liebe."

Warum postet eine grüne Politikerin so etwas, an der Grenze zum Kitsch?

"Das war so ein Impuls, ich wollte der Stadt ein Lebenszeichen geben nach der Geburt der Zwillinge", erklärt Fegebank heute den etwas seltsamen Auftritt. Es ist Mai, sie sitzt in ihrem Zweite-Bürgermeisterin-Büro

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2019.
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