Das Mädchen aus der Nähe von Düsseldorf wird bald elf Jahre alt, es liebt Pferde und trifft sich gern mit seinen Freunden. Ganz normal - nur dass nichts mehr normal ist in seinem Leben seit der Gehirnerschütterung, die es im vorigen November bei einem Fahrradunfall erlitten hat.

Um eine mögliche Hirnblutung auszuschließen, führten die Ärzte eine Kernspintomografie durch. Bei dieser Untersuchung bekam das Mädchen ein Kontrastmittel gespritzt, welches das Schwermetall Gadolinium enthielt - eine Routinemethode, jedes Jahr millionenfach an Patienten vorgenommen.

Doch fünf Tage später fing es über seiner rechten Kniescheibe plötzlich an zu kribbeln und zu brennen. Das Brennen breitete sich über das rechte Bein aus und von dort über den gesamten Körper. Zeitweise waren die Beine auch taub, verkrampft und gelähmt, auch die Arme konnte das Mädchen kaum noch heben. Noch immer leidet das Kind regelmäßig an heftigen Schmerzen und Lähmungen, schon normale Alltagsgeräusche sind ihm zu laut, der Kopf fühlt

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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