SPIEGEL: Herr Ramadan, Sie sind kürzlich aus Kreuzberg weggezogen, wo Sie groß und berühmt geworden sind. Wieso?

Ramadan: Wenn ich mit meiner Frau essen gehe - ich esse sehr radikal -, schmatze ich auch mal. Da kommt jemand und will ein Foto. Ohne die Fans wäre ich nicht da, wo ich bin, aber ich will einfach nur mal rülpsen. Und nicht ständig aufpassen, in der Presse zu landen. Ich will arbeiten, den Kühlschrank vollkriegen, schlafen gehen, meine Kinder zur Schule bringen. Und meine Mutter in Kreuzberg besuchen, die wohnt noch dort.

SPIEGEL: Sie bereiten sich gerade auf die dritte Staffel "4 Blocks" vor, die in Kreuzberg und Neukölln spielt. In der Serie mimen Sie den Boss eines Gangster-Clans. Solche Clans sind in der Gegend tatsächlich ein Thema. Sie selbst kennen das Milieu. Nie Angst gehabt abzurutschen?

Ramadan: Ich bin mit Leuten aufgewachsen, die Gangster sind, aber ich wollte immer nur weg von der Kriminalität, wollte den Respekt meiner Eltern nicht verlieren, deshalb habe ich mich

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der Ausgabe 1/2019.
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