Vietnam ist eine gute Wahl für das zweite Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un: ein Land, das wie Korea einst in Nord und Süd geteilt und Schauplatz eines fürchterlichen Krieges war. Heute ist es ein Land, das schließlich doch zusammenwuchs, wirtschaftlich aufstieg und meist gute Beziehungen zu seinen Nachbarn pflegt – und zu den Supermächten, die es im Kalten Krieg fast auseinanderrissen.

Vietnam könnte dem immer noch geteilten Korea ein Vorbild sein und Hoffnung machen. Nichts dauert ewig, nicht einmal der verfahrenste Konflikt.

Doch was kann bei diesem Treffen in Hanoi herauskommen? Was müssten Trump und Kim beschließen, um Korea langsam auf den Weg zu bringen, den Vietnam gegangen ist?

Im vergangenen Juni hatten sie sich zum ersten Mal getroffen, zum Showgipfel von Singapur, der mit einer vagen Erklärung endete. "Neue Beziehungen" wollten die beiden Staatschefs beginnen, auf einen "dauerhaften und stabilen Frieden" und "eine vollständige Denuklearisierung

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 9/2019.
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