Die Union habe "Defizite in der Klimaschutzpolitik", befand CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, als sie vergangene Woche das desaströse Ergebnis der Europawahl zu erklären versuchte. Da werden wohl nur wenige widersprechen. Wer allerdings die jüngsten Einlassungen führender Unionspolitiker zur Kenntnis nimmt, wird das Gefühl nicht los, dass die Botschaft der Vorsitzenden noch nicht überall verstanden wurde. Im Gegenteil: Viele ihrer Parteifreunde sind offenbar entschlossen, den Missstand noch zu vergrößern.

Für den überwiegenden Teil der Fachwelt aus Ökonomie und Ökologie ist die Sache klar: Um die Erderwärmung zu bekämpfen, muss der CO2-Einsatz mit einem generellen Preisaufschlag oder einer Steuer verteuert werden. Nur dann ist der Anreiz für Unternehmen und Verbraucher groß genug, den Ausstoß der Klimagase einzuschränken oder zu vermeiden.

Doch in der Union weigern sich noch immer viele, den Zusammenhang wahrzunehmen. Er wolle "erlauben und ermöglichen, nicht verteuern", sagt

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!