Ein bisschen Mühe geben muss man sich schon, um den Planeten zu retten: das Pausenbrot für die Kinder in Joghurtgläser stecken und dann mit einer Wollsocke verpacken, damit sie im Ranzen nicht zerspringen. Spülmittel selbst herstellen, aus Kernseife, Soda und Wasser. Alles nur, um auf Plastikverpackungen zu verzichten. Familie Meuser versucht das seit einem halben Jahr.

"Wir machen nur kleine Schritte, aber das allein fühlt sich schon so befreiend an", sagt Maik Meuser, 42. "Wir müssen aber auch Zeit und Energie investieren", sagt Nicole Kallwies-Meuser, 41.

Beide arbeiten Vollzeit, er als Fernsehmoderator, sie als Projektleiterin; das Paar hat drei Kinder. Der Familienalltag ist also anstrengend genug, aber zum Jahreswechsel haben sich die Eltern gefragt: Wie können wir unseren Kindern eine Welt hinterlassen, die lebenswert und schön ist? Denn wenn sich nicht bald etwas ändere, sei Schluss mit lustig, fürchten die Meusers – und nicht nur für sie, sondern für die Menschheit.

Fast drei Viertel

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2019.
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