Janusz Korwin-Mikke ist die Karikatur eines Rechtsradikalen. Der 76-Jährige trägt stets Fliege und hängt jedem noch so irren Versatzstück extremistischer Ideologie an. So findet er zum Beispiel die Demokratie nicht gut, weil "zwei Penner in einer Bierbude zwei Stimmen haben und ein Universitätsprofessor eine". Frauen seien "schwächer, kleiner und weniger intelligent" als Männer und verdienten deshalb nicht die gleiche Bezahlung, glaubt er. Migranten seien "menschlicher Müll". 

Korwin-Mikke hält Wladimir Putin für einen respektablen Politiker, die bürgerlichen und liberalen Parteien wähnt er durchweg von Kryptokommunisten unterwandert. Seit den Sechzigerjahren geistert er in der politischen Landschaft Polens umher. Einst engagierte er sich gegen die kommunistische Herrschaft, war mehrfach interniert. Nach der Wende gründete er rechte Splitterparteien, die es mitunter knapp in den Sejm schafften.

Nun könnte er die polnische Politik maßgeblich beeinflussen: "Konfederacja Wolność i Niepodległość"

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