Für Frank Spickermann ist der angegriffene AfD-Bundestagsabgeordnete aus Bremen mehr als ein Parteifreund - er ist für ihn auch die Nummer vier für seine Statistik. Seit der brutalen Attacke auf Frank Magnitz hat Spickermann die Spalte "Mordanschläge" in seiner Statistik von drei auf vier Fälle korrigiert. Spickermann, 64, ein pensionierter Bankkaufmann aus Plauen im Vogtland ist AfD-Mitglied und Vorsitzender des Vereins "Alternative Hilfe". Anders als der Name andeutet, verspricht dieser Verein nicht nur den Mitgliedern der Alternative für Deutschland Hilfe, sondern jeglichen Opfern politischer Gewalt.

Tatsächlich gab es seit Gründung der AfD immer wieder Gewaltangriffe auf AfD-Vertreter:

  • Der Fraktionschef der AfD in Rheinland-Pfalz wurde 2016 auf der Straße verprügelt.
  • Ein Stadtrat in Stuttgart wurde im April 2017 mit einer Holzlatte angegriffen.
  • Dem Bundestagsabgeordneten Kay Gottschalk wurde im Dezember 2017 am Rande des AfD-Parteitags in Hannover von Angreifern das Handgelenk gebrochen.

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