SPIEGEL: Herr Biedenkopf, in Sachsen führt die CDU jetzt Sondierungsgespräche für eine Kenia-Koalition mit SPD und Grünen. Eine richtige Entscheidung?

Biedenkopf: Wenn der Ministerpräsident das für richtig hält, ist es das auch. Natürlich ist es eine Herausforderung für meine Partei, mit den Grünen zu regieren, aber furchtbar viel Auswahl hat sie nicht. Mit der AfD wird sie nicht reden, auch nicht mit den Linken. Also reicht es nur für eine Koalition mit SPD und Grünen.

SPIEGEL: Finden Sie es richtig, dass die CDU Gespräche mit der AfD und den Linken ablehnt?

Biedenkopf: Es ist nicht meine Aufgabe, dem Ministerpräsidenten Ratschläge zu geben.

SPIEGEL: Aber Sie haben ja sicher eine Meinung dazu?

Biedenkopf: Natürlich habe ich eine Meinung. Wenn ich einen Gedanken dazu habe, dann rufe ich den Michael an und sage es ihm persönlich.

SPIEGEL: Ist die Linke noch die Partei, die sie vor zehn Jahren war?

Biedenkopf: Im Nachbarland Thüringen regiert der linke Ministerpräsident Bodo Ramelow.

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