Wenn der mächtigste Manager im deutschen Handel Karrieretipps gibt, bleibt für Gefühle nicht viel Raum: "Sich von Menschen trennen zu können, das ist eine wichtige Führungsqualität, auch wenn es wehtut."

Das erklärte Klaus Gehrig, Chef der Schwarz-Gruppe, zu der neben dem Discount-Giganten Lidl auch die Handelskette Kaufland gehört, im Februar bei einem Symposium der Dualen Hochschule in Heilbronn. Dass der 70-Jährige lebt, was er lehrt, bewies er in den Wochen danach. Gehrig, Spitzname "Killerwal", schasste im März erst den Chef von Kaufland, im April dann den von Lidl. Mal wieder.

Im Unternehmen wird bereits spekuliert, ob es bald ein weiteres Opfer geben könnte: Gerd Chrzanowski, Gehrigs Stellvertreter, der erste überhaupt. Auf diesem Posten ist er erst seit knapp zwei Monaten. Es geht darum zu testen, ob der 47-Jährige als Gehrigs Nachfolger infrage kommt. Doch bevor er sich an der Spitze überhaupt beweisen kann, ist offenbar bereits ein Machtkampf zwischen den beiden Männern entbrannt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 19/2019.
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