Der Nepperminer See auf der Ostseeinsel Usedom ist ein idyllisches Fleckchen. Am Ufer wiegt sich der Schilf im Wind, auf einem Steg kann man aufs Wasser hinausspazieren. Gleich links daneben liegen vier private Ferienhäuser.

Eine der Immobilien gehört dem Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier. Schon länger gibt es Streit darüber, wieso er und seine Grundstücksnachbarn ihre Ferienhäuschen mitten in das geschützte Röhricht hineinbauen durften.

Vor gut drei Wochen scheiterte der CDU-Politiker Caffier vor dem Landgericht Stralsund mit seiner Klage gegen den SPD-Kreistagsabgeordneten Günther Jikeli. Der darf den Bau des Häuschens erst einmal weiter als "rechtswidrig" oder "illegal" bewerten. Auch nach Auffassung des Bundes für Umwelt und Naturschutz verstoßen die Bauten gegen Naturschutzgesetze und hätten so nicht genehmigt werden dürfen. Und dem SPIEGEL liegen nun Behördenunterlagen vor, die weitere Ungereimtheiten aufzeigen.

Caffiers Kaufvertrag für das Grundstück in der Gemeinde

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 37/2019.
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