Man kann als Verbraucher schon verwirrt sein.

Erst hieß es jahrelang, wer abnehmen will, muss das Fett meiden. Denn, so die simple Logik: Fett macht fett. Low-Fat-Produkte eroberten die Lebensmittelregale. Beim Abnehmen halfen sie - da oft überzuckert - nur wenig. Danach geriet ein anderer Bösewicht ins Visier: die Kohlenhydrate. Low-Carb-Diäten wurden ungemein populär. Wer Pfunde verlieren und sich gesund ernähren will, muss demnach auf Lebensmittel wie Pizza, Pasta, Reis, Kartoffeln und Brot verzichten. 

Low Carb - das versprechen Diät-Ratgeber - hilft nicht nur beim schnellen Abnehmen. Es soll auch gut für den Blutzucker, den Blutdruck und die Blutfettwerte sein.

Seit Jahrzehnten besteht der Streit zwischen Low-Carb-Verfechtern und Low-Fat-Jüngern. Zwei aktuelle Studien (siehe Kasten) befeuern ihn erneut. Ihnen zufolge ist Low Carb wenig empfehlenswert. "Eine Low Carb-Diät könnte das Leben um bis zu vier Jahre verkürzen", schrieb die "BBC" nach der im renommierten Fachblatt "Lancet"

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