Die Grenze war ab Dienstag, 22 Uhr, dicht. Von der Ostsee bis zum Zittauer Gebirge hatte die Polizei maßgebliche Zufahrten nach Polen mit Kontrollstellen versehen. So wollte sie die grenzüberschreitende Kriminalität bekämpfen.

Rund 3000 Polizisten überprüften diese Woche jedes verdächtige Fahrzeug. In besonderer Mission war Corinn Mexner, 32, dabei. Die Kriminalkommissarin aus Sachsen-Anhalt kam als Verbindungsbeamtin des Projekts "Cargo" hinzu, einer Sondereinheit, die den Planenschlitzern das Handwerk legen soll.

Gemeint sind Diebe, die Lkw-Planen aufschneiden und die Ware auf ihre Fahrzeuge umladen. Sie kommen nachts, wenn die Lkw-Fahrer schlafen, und sind mit gestohlenen Handys oder Flachbildschirmen längst in Polen, wenn das Fehlen der Ladung bemerkt wird.

Da diese Art von Diebstählen in der Kriminalstatistik nicht gesondert erfasst wurde, kann die Polizei den Schaden bisher nicht beziffern, das Projekt Cargo soll das ändern. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft schätzt,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 12/2019.
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