Es ist 11.15 Uhr am Montagmorgen, als Matteo Salvini kurz auf sein Smartphone blickt. Er sieht, dass der Spread soeben die kritische Marke von 300 Punkten überschritten hat – erstmals seit 2013. Der Vizepremier aber lässt sich nichts anmerken.

Der Spread auf zehnjährige Staatsanleihen gilt in der Welt der Finanzen als Fieberthermometer, das den Zustand des Patienten abbildet. Die kränkelnde Republik Italien ist mit mehr als 2300 Milliarden Euro verschuldet. Steigt der Spread, sinkt das Vertrauen der Kreditgeber, der Schuldendienst verteuert sich. Salvini scheint das nicht zu kümmern.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 42/2018.
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