Im Vergleich zu Nachbarstädten wie Hamburg oder Lübeck hat Neumünster wenig zu bieten. Ein neugotisches Rathaus und restaurierte Fachwerkhäuser, viel mehr gibt es nicht zu sehen. Trotzdem könnten schon bald Besucher aus aller Welt in die 80.000 Einwohner kleine Stadt in Schleswig-Holstein pilgern.

Die kanadische Firma Aphria eröffnet in einem Gewerbegebiet am Stadtrand demnächst Deutschlands größtes Indoor-Gewächshaus für Cannabis, um die Pflanze für medizinische Zwecke zu nutzen. Noch sind die Dimensionen des Projekts nur zu erahnen: Betonpfeiler ragen aus der matschigen Erde, ein paar Wände stehen, mehr nicht. Wenn alles fertig ist, können hier auf gewaltigen 8000 Quadratmetern Tausende Cannabis-Pflanzen reifen; bei konstant 23 Grad Celsius, 55 Prozent Luftfeuchtigkeit und betreut von einem "Grow Master" genannten Agrarchemiker.

"Wir haben uns weitere Flächen gesichert und können jederzeit anbauen", sagt Hendrik Knopp. Der Aphria-Deutschlandchef war schon Anwalt, Assistent der RTL-Geschäftsführung

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 15/2019.
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