Rund zwei Jahrzehnte brauchte Daniel Krêtínský, 43, um vom Rechtsanwaltsgehilfen einer tschechischen Kanzlei zum Multimilliardär zu werden. Ziemlich genau in die gleiche Zeitspanne fallen Aufstieg und Niedergang des Düsseldorfer Handelskonzerns Metro.

Als Krêtínský Mitte der Neunzigerjahre seine ersten beruflichen Schritte machte, wurde gerade die Metro AG aus den Cash&Carry-Märkten, der Kaufhof-Kette, den Media-Saturn-Elektronikmärkten und einigen anderen Firmen zusammengefügt. Am 22. Juli 1996 notierte sie erstmals als stolzes Mitglied des Dax an der Frankfurter Börse.

Heute ist der Investor Krêtínský laut Forbes 2,9 Milliarden Dollar schwer, die Metro ist nach jahrelangem Siechtum weitgehend auf ihren alten Kern zurückgeschrumpft und aus der ersten Börsenliga abgestiegen.

Jetzt kreuzen sich die Wege des Milliardärs und des Krisenkonzerns: Krêtínský hat den Metro-Eigentümern – das sind vor allem die deutschen Unternehmerfamilien Haniel, Beisheim und Schmidt-Ruthenbeck – am vergangenen Wochenende

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