SPIEGEL: Mr Vance, die Suche nach Flug MH370 soll in Kürze ergebnislos eingestellt werden. Sie waren an der Untersuchung nicht beteiligt, behaupten aber trotzdem zu wissen, was mit der Maschine und ihren 239 Insassen geschah. Ist das Anmaßung?

Vance: Ich habe in 30 Berufsjahren gelernt, Beweisstücke zu lesen. Dieser Fall ist ziemlich eindeutig.

SPIEGEL: Von MH370 sind nur eine Handvoll Trümmerteile an afrikanische Strände gespült worden. Wie wollen Sie daraus eine volle Rekonstruktion ableiten?

Vance: Gefunden wurden voriges Jahr ein sogenanntes Flaperon und im Juni ein Teil einer weiteren Flügelklappe. Beides sind Auftriebshilfen. Sie werden vom Piloten immer dann ausgefahren, wenn das Flugzeug zur Landung langsam fliegen soll. Aus den Fotos von den Wrackteilen geht klar hervor, dass die Klappen an den Hinterkanten sehr stark beschädigt wurden, regelrecht zerfetzt sind sie. Die Vorderkanten aber sind fast unversehrt. Das ist eine extrem wichtige Information.

SPIEGEL: Inwiefern?

Vance: Die Schäden

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