In einem besonders erschütternden Moment des Dokumentarfilms "Leaving Neverland" berichtet Wade Robson, wie Michael Jackson erst seine und dann die Freundschaft seiner Eltern gesucht habe; wie er sie alle, Eltern, Schwester, sogar die Großeltern, nach Kalifornien habe einfliegen lassen, wie sie zusammen Zeit auf Jacksons Ranch Neverland verbracht hätten und schließlich, nach ein paar Tagen, die Eltern und die Großeltern weggeschickt worden seien, auf eine Reise durch die Nationalparks. Dann erzählt er, wie er, zu dem Zeitpunkt sieben Jahre alt, in Jacksons Schlafzimmer auf allen vieren auf dem Bett kniete. Wenn Wade sich umdrehte, so berichtet er in dem Film, habe er gesehen, wie hinter ihm der damals größte Popstar der Welt masturbierte. Guckte er nach vorn, blickte er auf einen Pappaufsteller der Märchenfigur Peter Pan. Ausgerechnet Peter Pan.

Es war diese Figur, die über die Jahrzehnte immer wieder geholfen hat, das merkwürdige Verhalten des Popstars zu erklären. Wie Peter Pan wolle Jackson,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 11/2019.
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