Der globale Textilhandel ist ein gnadenloses Geschäft: marode Fabriken, Chemikaliendunst und ausgelaugte Arbeiter. Doch es geht auch anders, ganz nachhaltig – das proklamiert zum Beispiel die Handelskette C&A. "Putting people and planet first" lautet das Motto des Textilhändlers mit 2000 Läden in 23 Ländern.

Und tatsächlich, die Nachhaltigkeitsbemühungen von C&A lesen sich beeindruckend: Da wimmelt es von Preisen und Auszeichnungen, die die Handelskette bekommen hat – etwa für ihre Shirts und Jeans nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip: Die kommen mit so ungefährlichen Chemikalien und Farbstoffen aus, dass sie leicht recycelt oder einfach kompostiert werden können. Auch um ethischen Handel und existenzsichernde Löhne gibt sich der Konzern mit Sitz in Düsseldorf besorgt, in über einem Dutzend Initiativen ist C&A engagiert.

Sahan Tharuka* hat davon noch nichts gemerkt. Der 22-Jährige arbeitet bei Regal Calibre, einem Lieferanten von C&A im Westen Sri Lankas. 18.000 Rupien, etwas mehr als der Mindestlohn

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!